Für die Komödie gezahlt, aber für das Drama geblieben
Situationen oder Menschen so sehr zu vermissen, dass man denkt, es fehlt ein Stück zum absoluten Glücklichsein.
Zur Zufriedenheit.
Zur Vollkommenheit von einem selbst.
Die Ferne vermissen oder sein zu Hause.
Oder beides gleichzeitig, weil Ferne manchmal zu Hause ist, obwohl man zu Hause ist.
Menschen vermissen, mit denen man lachen und weinen kann. Oder vor Lachen zu weinen.
Wie einem da etwas fehlt, man es aber fast nie wahrnimmt.
Und irgendwann eben doch.
Wie einem Erinnerungen vor dem geistigen Auge herum tanzen und einen vor sich hin lächeln lassen.
Kurze Gespräche, bei denen man sich eher am laufenden Band dumm macht, als über ernste Dinge zu reden.
Ein Abend, der eigentlich gar nicht so besonders war, es aber trotzdem ist.
Nähe,
Vertrauen,
Liebe,
Freundschaft,
Spaß,
Erlebnisse,
Lachen,
Musik,
Freiheit,
Fotografie,
Zeit,
Ruhe,
Action,
Gesundheit,
Unbeschwertheit,
Freizeit,
Langeweile,
Glück.
Man kann so vieles vermissen.
Und meistens, merkt man, dass man etwas vermisst, wenn man es nicht gebrauchen kann, darüber nachzudenken.
Oder dann, wenn es zu spät ist.



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