Realität ist wie ein Traum

Freitag, August 19, 2011

Ruhe, Stille
Keine Worte
Habe sie einfach alle aufgebraucht
Keine mehr übrig

Kein Laut
kein Ton
Ruhe Stille

Nur der sanfte Atem des Mondes

Dienstag, August 09, 2011

Das Unwetter war schon fast da.
Eiskalter Wind tobte durch die tiefschwarzen Wolken
und riss die letzten Blätter von den Bäumen,
schrie aus Leibeskräften,
so, als würde er nach dem Regen rufen.
Verzweifelt und in einer hohen Tonlage.

Doch der Regen kam nicht!

Später als die Wolken nur noch grau waren
und die Sonne wieder ihren Platz am Horizont kämpfte,
legte sie ihre Hand auf den Baumstamm
und versuchte sich noch einmal auf die Beine zu ziehen.
Wie lange sie hier gesessen hatte
wusste sie schon nicht mehr.
Morgen würde sie sich nicht mehr erinnern,
jemals hier gesessen zu haben.
Von der Zeit hatte sie sich irgendwann getrennt.
Auch ihre Gefühle hatten sie irgendwann verlassen,
genau wie ihre Erinnerung.

Erinnerung an kalte Nächte,
rauschende Blätter
und große Hände.
Wüsste sie es,
die Wahrheit,
hätte sie diese Bilder gesehen,
hätte sie sich nicht an diesem Baumstamm hochziehen können;
würde sie sich nicht über das verdorrte Gras schleppen,
würde sie nicht ihren toten Körper vor sich her tragen,
in ihr die Schlachtfelder
eines längst verlorenen Kampfes.
Ein zerstörtes Leben,
begraben unter den Trümmern ihres Seins.

Viel zu lange saß sie dort
und hat gewartet...

Doch der Regen kam nicht!

So stand sie ein letztes Mal auf,
um ihn zu suchen.
Dem Wind folgend,
wissend,
dass er irgendwo im Licht,
hinter den Wolken warten würde...

Samstag, August 06, 2011

Nur die Menschen, die man nah an sich ran lässt,
vermögen einen so sehr zu verletzen

Man selber versucht vorsichtig zu sein,
mit seinem Gegenüber, mit allem Lebewesen

Aber immer wieder werden die Wunden heilen
auch wenn Salz hineingestreut wird.

Immer wieder, dass Karussell dreht sich immer weiter
weil du einfach nur unfähig bist auszusteigen.