Realität ist wie ein Traum

Mittwoch, September 26, 2007

Tendenziell emotional überfordert...

Lang ist mein letzer Eintrag hier her.

Ich habe lange nichts geschrieben, weil meine Gedanken vielleicht jemanden verletzt hätten und ich Angst davor hätte, dass er mich ganz verlässt.

Doch Verlassen werden passiert von ganz allein, wenn man einen neuen Abschnitt in seinem Leben beginnt, die Stadt wechselt und nicht mehr in seiner gewohnten Umgebung weilt.

Ich dachte immer telefonieren und emails verfassen wäre ein einfaches, aber ebbt es doch irgendwann ab, wenn man keine Resonanz bekommt, man nicht das Gefühl hat, dass auch an einen gedacht wird. Man der Zeit auch mal mit einem Gedanken beschickt wird.

Man steht wieder allein vor den Türen des Lebens und sucht noch die Herrlichkeit des Seins, die man aber glaubt nie finden zu können ohne Hilfe.

Man macht sich Gedanken, verwirft sie wieder und denkt Neue. Aber man kommt nicht zu einem befriedigendem Ergebnis.

Beständigkeit scheint ein Fremdwort. Immer wieder muss man neue Wege in dem sich stets ändernden Labyrinth finden, dessen Wände noch immer Menschen sind.

Man sehnt sich nach metallischen Glanz und Schmerz, nach dem erleichternden warmen Blut das einen berauscht. Aber man hört die Vernunft und gibt sich dem Druck nicht hin, sondern kämpft und geht seinen Weg.

Die Sucht bleibt und auch die Suche wird nie enden.

Und auch immer wieder reißt die Bestie(*) ihr Maul weit auf und schon ihr Atem lässt einen
straucheln.

Wer nun denkt es ginge mir schlecht, täuscht. Ich denke nur im Kreis und das mit Absicht...

Ich lebe mein Leben und versuche Momente zu genießen.




(*) Freunde wissen wer gemeint ist...