Realität ist wie ein Traum

Dienstag, Mai 23, 2006

Früher oder später geht immer etwas schief. Man sitzt dort, starrt in die Gegend und dieses Gefühl überkommt einen. Ohne einen Grund und ohne Hinderniss. Und keiner da, niemand der einem die Hand reicht. Der sich alles anhört und einfach nur zuhört. Näher an einen rutscht. Und selbst wenn ich das habe ist es nicht anders. Gerade habe ich IHN wieder gesehen und war unendlich froh, dass ich mich so verändert habe und er mich wohl nicht mehr erkennt. Trotzdem war dieses Gefühl da, Panik, Angst und Ausgeliefert sein. Das Gefühl nie wieder einen Fuß vor die Tür setzten zu können...

Er hat mich zerstört und schafft es immer noch, immer wieder nur durch sein Auftauchen.

Ich habe nie geschafft ihn aus mir herauszuschneiden, nie...und ich habe es oft versucht...sehr oft...

Und jetzt möchte ich reden...also warte ich erstarrt auf diesem Sofa, eingehüllt in die magische Decke und zittere, obwohl mir warm ist...

Ich möchte glücklich sein
Ich möchte glücklich sein

Ich möchte mit dir glücklich sein
Ich möchte dein Glück sein

deswegen nimm mich mit
nimm mich mit in die Ferne
an einen anderen Ort
nimm mich mit

unvergänglicher Zauber
unendlicher Kuss
Traum ohne erwachen
unauslöschbares Glück

nimm mich mit
Ich möchte glücklich sein

die Vögel singen
ein Lied in einer unbekannten Sprache
auch mit Flügeln
ist der Himmel unerreichbar

ein Ort, an den man nicht alleine gehen kann

deswegen nimm mich mit
an einen anderen Ort

durchnässte Flügel
verschlungene Finger
verschmelzende Körper
vereinte Herzen

nimm mich mit
Ich möchte glücklich sein

Nicht deine Vergangenheit
deine Gegenwart möchte ich sein

hol schon verloren geglaubte Zukunft wieder herbei

nimm mich mit

Ich möchte glücklich sein

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Wenn du ein vierblättriges Kleeblatt findest,
bringt es Glück

Aber
bewahre das Geheimnis

Wo das Kleeblatt mit den weißen Blüten
blüht

Oder wie viele Blätter es hat

Das vierblättrige Kleeblatt

Ich möchte dich glücklich machen
aber ich kann niemals dein sein
CLAMP

Sonntag, Mai 21, 2006

Welch ein Tag...

Viel zu früh und eher unfreiwillig begonnen. Langeweile zieht sich zäh hindurch. Kaum Stimme genutzt und Ohren bekamen nicht viel Forderung. Kein Gespräch zu bekommen. Alles alleine und so ziemlich sinnlos. Ein typischer Sonntag eben. Das Telefon stumm. Icq stumm. Allein. Vereinsamt. Mit kranken Gedanken und zuviel Phantastereien. Angst vor sich selber doch keine Gespräch. Kein Anruf, keine Nachrichten, keiner deiner "Freunde" online

Vergessen und verloren in diesem Raum ohne Farben. Mal wieder das tiefe Loch. Nichts zu tun, nichts relevantes. Kein Geld, kein Job, keine Perspektive. Am Strohhalm festgeklammert. Er sinkt langsam. Erwartungen in andere gesetzt. Verflucht nochmal wieder nichts erreicht. Zu faul um aufzustehen. Keine beantwortet Telefongespräche.

Was will ich mehr...alles wie immer...

Was soll ich machen, trotz meinem Lachen, rinnen Tränen.

Du fehlst...du fehlst schon soooo lange, hast entschieden zu gehen, mich zurückgelassen.

Und wieder frisst er sich in mein Hirn, langsam und in jede Windung. Und Hass keimt auf...

Das Leben geht weiter, morgen siehst die Welt wieder anders aus...

So gehe ich weiter, suche einen Weg...und Fallen ist etwas schönes...man lernt von neuem aufzustehen...

Leute die ein Netz aus Lügen knüpfen sind mir endgültig zuwider...und immer sind es solche Leute die es nicht bräuchten...

Und du fehlst...du fehlst soo sehr...

Und wieder ein Tag wie ein Griff ins Klo der fast vorbei ist...

Willkommen, kalte einsame Nacht...

Montag, Mai 15, 2006

Ende des Regenbogens...


Sie hat es geschafft...
Nun ist sie schon am Ende des Regenbogens angekommen!
Und sie wurde erwartet, mit ihrer Lieblingsmahlzeit!

Machs gut kleine Maus!

Arme kleine Maus...

Ein schwindendes Leben in meinen Händen...
So geb ich meine Kraft ab für dieses Wesen...

und wir kämpfen gemeinsam, ohne uns wirklich gekannt zu haben!

Und Hoffnung bleibt!

Samstag, Mai 13, 2006

Du kennst mich, aber du kennst mich auch nicht. Ich bin alles und nichts... ich bin der Wind der Regen und der Schnee, nur die Sonne mit der bin ich nur persönlich bekannt. Manchmal kann man mich nur hören manchmal sieht man mich auch. Wenn du fragst wer ich bin kann ich dir keine andere Antwort geben. Manchmal bin ich gar nicht da, manchmal mache ich mich leise bemerkbar. Du ignorierst mich ständig, doch ich bin immer da...

Ich bin was ich bin auch wenn ich kaum etwas bin

Freitag, Mai 12, 2006

Ich glaube ich werde erwachsen...

Irgendwie mache ich eine Veränderung durch, vielleicht ist es aber auch nur wieder eine Phase...

Seit ich meinen Beruf in der Tasche habe, bin ich furchtbar ordentlich, oder aber ich habe einfach wieder mehr Zeit etwas in unserem kleinen Haushalt zu tun...oder es ist der Frühling.

So unwahr es scheint, erwachsen zu sein, einen Beruf zu haben und sein kleines eigenes Leben zu bauen, umso wahrer wird es in letzter Zeit, das man wohl jetzt zu den "Verwachsenen" gehört.

Manchmal wünsche ich mir, einfach wieder ein kleines Kind zu sein...aber jetzt bin ich Groß...

Man organisiert, man arbeitet für sein Geld, man muss sehen wie man alles unter einen Hut bringt.

In einem 19 Personen Haushalt gibt es eine Menge zu tun, aber für meine Mitbewohner würde ich wohl alles tun!

Komisch ist das alles, merkwürdig und unwirklich...

Aber zu alledem bin ich momentan sehr ausgeglichen...ich lebe einfach und schaue was das Leben mir weiterhin bringen wird...eigentlich kann es nur besser werden...

Und es bleibt ein einfacher Wunsch, einfach nur ein Wunsch wieder klein zu sein, keine Sorgen und einfache Naivität...

Und plötzlich wachsen auch Blumen hier bei mir...

Und wo kleine Wesen sich einfach nur wohl fühlen, ihr Dasein genießen...da kann man immer wieder versuchen es ihnen nachzutun...

Glaub mir ich werde für euch da sein...immer bis einer von uns seinen letzten Atemzug tut...bis dahin...ich erwachsenes ach so kleines Mädchen...

Mittwoch, Mai 10, 2006

Wuäh!

Meine Güte...Was ist bloß los? Ich fühle mich seit Tagen wie dreimal durch den Fleischwolf gezogen, wieder zusammengesetzt, gegessen und ausgespuckt. Weder Fisch noch Fleisch ist das... Nicht schön, gar nicht schön... Ich mag sowas gar nicht. Zu allem Übel ist es draußen mit einem Schlag furchtbar heiß geworden...Vor bissl mehr als einem Monat war hier noch Schnee. Wenn diese Woche rum ist, mal sehn. Ich hoffe das sich mein Körper bis dahin entschieden hat, welches Ei er legen möchte...

Morgen wieder früh hoch, aber auch früh zu Hause...Und immer dieses du müsstest mal hier, du müsstest mal da...du wohnst da schließlich...wie wäre es mal mit einem...Könntest du? Nein...Ich muss immer...

Was solls...das ist wohl das Leben...aber ohne Kontrolle über meinen Körper hab ich keine Lust.
Ich krieg ne Vollklatsche... alles eine Scheiße... naja muss ja auch wieder besser werden...

Morgen werde ich mal was für andere tun, die ich sehr sehr lieb hab...die haben es verdient!!!

Dienstag, Mai 09, 2006

Samstag, Mai 06, 2006

Wie erkenne ich Leute auf der Straße?

Nach dem aufstehen, ich war heute sehr motiviert, sprang ich unter die Dusche und begab mich kurze Zeit später auf dem Weg in die Stadt, um kurz in die Stadt zu gehen und einigen Kleinkram zu besorgen.
Als ich aus der irrsinnig vollen Drogerie herauskam, sah ich einen mir bekannten Hund, so ging ich hin und begrüßte seine Menschen. Mir fällt mal wieder auf, dass ich Menschen nie auf der Straße erkenne oder bemerke, wenn ich aber ihren Hund kenne, ist es sicher dass ich sie sehe.
So war es auch das Frauchen der netten Hündin, die eine uns beiden Bekannte sah, über die wir grade gesprochen hatten. Das Trio war komplett. Man tauschte sich aus und das Frauchen musste weiter. So standen wir zu zweit da und kurzerhand starteten wir zu einer Shopping- Tour.

Ich stellte wieder fest, dass man es als riesen Mops mit wenig Geld einfach nicht leicht hat. Heute lernte ich aber auch, dass es einem nicht besser geht wenn man schlank und klein ist.
Da wir beide nicht in die Norm gehörten, blieb dies ein unbefriedigender Einkauf, dafür aber sehr billig.

Ich habe mir seit langen mal wieder ein Buch gekauft. Schließlich hatte ich Geburtstag und das Geld kann ja nicht nur in den Lebensunterhalt gleiten.

So ging ein schöner Tag dann zu Ende, es war warm und mir ging es einfach gut. Hochmotiviert machte ich mich an den Haushalt, fing sogar an zu kochen.

Und ich habe riesige Lust heute abend auszugehen, aber alleine mag ich nicht. Und so wie ich solche Momente kenne, hat heute wieder niemand Zeit. Schon gar nicht so spontan...Naja ich muss mir wohl angewöhnen sowas zu planen.

Nun denn...mal sehen was der Abend bringt außer der Dunkelheit, die zwangsläufig erscheinen wird!

Achso: 150 Jahre Freud...und dann auch noch Examen.
Kurs 16 und seine Ich-Schwächen!

Dienstag, Mai 02, 2006

Danke...Mutter

Danke,
für eine nicht stattgefundende Umarmung
Danke,
für schmerzhaft verpacktes Lob
Danke,
für die niederreißenden Worte
Danke,
für keine Annerkennung
Danke,
für die Degration
Danke,
für eiskalte Wärme
Danke,
für die Finanzen
Danke,
für keine Liebe
Danke,
fürs Leben schenken
Danke,
fürs Verleugnen
Danke...


Warum soll ich so dankbar sein...ach ja...Dankbarkeit und Liebe kann man kaufen...
Wie konnte ich das nur vergessen!

Und am meisten hasse ich, dass ich dich nicht hassen kann!