Einen Tag zu spät, zu spät.
Acht Jahre, acht lange Jahre ist es nun schon her. Und meine Erinnerungen sind nunmehr komplett verblasst.
Montag waren es acht Jahre. Und gestern wären es 53 Jahre des Lebens gewesen.
Solche Tag verlieren an Präsens und es ist kein wirklich gutes Gefühl.
Reichen Gedanken an solch einem Tag? Auch wenn die Gedanken immer kürzer werden? Seit 8 Jahren war ich nicht an seinem Grab. Eigentlich sind es morgen genau 8 Jahre.
Kaum mehr einer spricht noch davon, als ob je viel davon gesprochen wurde...
Es gab ein Telefonat, aber kein Wort von ihm.
Es macht mich traurig. Ich weiß, dass es sein größter Wunsch war uns aufwachsen zu sehen. Irgendwann seine Enkelkinder zu betüdeln. Ihnen die plattdeutschen Verse beizubringen, die er uns beigebracht hat.
Es ist unwirklich und Erinnerungen werden nun mehr nur von Fotos unterstützt.
Sie hat jemanden neues gefunden.
Ich aber habe keinen Neuen.
Will ich auch gar nicht.
Ich trage sein Erbe, seinen Namen und meinen Namen, den er mir gab.
Die Frage was wäre wenn es nicht so wäre wie es ist, kann mir wohl niemand beantworten.
So bleibt er, als Schutzengel, Stern und Wegbegleiter.
Aber ich wollte noch so viel sagen...
Du fehlst!