Von innerer Verbundenheit und dem wiederkehrenden Alp
Heute morgen wachte ich um sieben vor neun plötzlich auf. Kerzengrade saß ich im Bett. Mich befiel das Gefühl, dass jemandem den ich sehr sehr mag etwas passiert ist.
Nachdem mich aber die ganze Nacht mein Alp gejagt hatte, schob ich den Gedanken aus Gründen des Eigenschutzes schnell zur Seite. Ich war lange in meinem Alp gefangen. Ekel, Beklemmung, Angst und Scham waren die heute vorherrschenden Gefühle. Ich versuchte mich sinnvoll zu beschäftigen, aber nichts konnte mich wirklich bei der Sache halten.
Immer wieder holte mich der Alp nun auch mit meiner Vergangenheit im Tagtraum ein.
Als dann mein Herz auftauchte war ich sehr froh und dankbar um eine Ablenkung.
Und mein morgendliches Gefühl hatte sich nicht mal in der Uhrzeit vertan. Unsere innere Verbundenheit hat mich merken lassen, dass ihm etwas passiert war. Gut dass er einen genauso tüchtigen Schutzengel wie ich habe.
'Ich bin soo froh dass nicht so viel passiert ist, das hätte ich nicht ertragen. Dann hätte der Alp mich erwischt. Gefangen und getötet...
Ich möchte den Alp nicht mehr...er soll mich in Ruhe lassen...ich weiß doch was damals passiert ist, warum muss er es mir in letzter Zeit wieder jede Nacht als Film zeigen? Der Film wird immer schlimmer und vermischt sich immer mehr mit der Realität.
Ich will das nicht mehr, es soll aufhören...Ich hasse IHN dafür das er mir meinen Willen gebrochen hat! Und sowas hat sich mal Freund genannt...wenn auch nicht meiner...
Im groben Netz der verworrenen Gedanken gefangen werde ich schauen, was der Abend mir schönes bringt... Das Getränk des Feuers ist bereit meine Lippen zu küssen...



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