Realität ist wie ein Traum

Sonntag, April 23, 2006

Von der Herrlichkeits des Seins...

Heute ist ein ziemlich herrlicher Tag. Ein verkaufsoffener Sonntag und alle stürmen in die Läden. Aber mein Tag ist nicht deswegen herrlich, ich war zwar auch schon in der Stadt, aber ich wohne auch mitten drin und hatte etwas zu erledigen.Und es waren eindeutig zu viele Menschen unterwegs, das Wetter war ja auch schön.

Ich aber bin froh, dass ich wieder hier bin, in meinen 4 Wänden, bei all meinen Lieben.
Eben diese Lieben, die mein Herz immer wieder zum lächeln bringen und mich wertvoll werden lassen. Es ist einfach toll wenn einem all diese kleinen Wesen entgegengestürmt kommen, sobald man sich ihnen nähert.

Ich verbrachte den Tag damit hier aufzuräumen, was mir nicht wirklich gelingt, weil das Chaos riesig ist. Aber einiges ist schon vollbracht. Herrlich, ich bin ein wenig stolz auf mich.

Ich habe seltsame Dinge geträumt und die Vorstellung jagte mir Angst ein. Aber auch ein Traum geht vorbei und auch den schrecklichsten Traum kann man geniesen.

Und es geht mir gut in meinem Chaos, ich bin zufrieden mit dem was ich habe, auch wenn es weniger ist als ich gerne hätte. Ich wachse daran anderen Wesen Gutes zu tun und so kann ich mich daran aufbauen. Meine Liebe an ihnen nur in vollen Zügen verschwenden und wissen das sie es allesamt so sehr verdient haben, wie sie es verdient hatten ein schöneres zu Hause zu haben als dort wo sie geboren sind.

Geboren wird man einfach, keiner sucht sich das aus, wo und wann und vor allen Dingen wohin er geboren wird. Ich versuche das Beste daraus zu machen auch wenn es immer wieder von Rückschlägen gezeichnet wird. Aber Wesen ein besseres Leben zu schenken schenkt auch mir ein besseres Leben.

Mein Weg ist gesäumt von Wesen, die es verdient haben Aufmerksamkeit, Liebe, Hoffung, Wärme und Freundschaft zu spüren. Sie sind mir ähnlich, aber man sucht sich immer Wesen die einem Ähnlich sind.

Ich habe eine Gute Medizin gefunden, mit 100% Lächelgarantie. Ich würde sie jedem raten, der mir ähnlich ist. Eine gute Therapie, die einfach beherrscht wird ohne das je gelernt zu haben. Aufbauendes Verhalten ohne zu fordern. Einfach da sein mit ganz viel Sonne und Wärme.

Und ich sage euch, nichts ist tröstender, als wenn ein Wesen, das so klein ist wie meine Hand, das ich mit einem Schlag erlegen könnte, einem so viel Vertrauen schenkt.
Langsam näher kommt, die Nase vorangestreckt. Die Tasthaare kitzeln dich in der Nase und dann dieses Gefühl, wie eine kleine Zunge vorsichtig die sich gerade ansammelnde Träne aus deinem Augenwinkel leckt.

Und ein Lächeln ist auf meine Gesicht gemalt. Ich bin dankbar für so viel Vertrauen.

Mein Tag könnte nicht besser gefärbt sein...es ist herrlich soetwas erleben zu dürfen!!!