Realität ist wie ein Traum

Freitag, März 31, 2006

Farbstrahl

Die Farben brennen lichterloh
wenn meine Seele springt

Vögel gibts in engelsgelb
wenn meine Seele springt

Ein weites Wasser wohl in blau
lässt meine Seele schweben

Und auch der Himmel färbt sich rot
hilft meiner Seele fliegen

Und auch das Gras, so grün es ist
stützt meiner Seele Sprung

Alles strahlt und Farben blühn
und meine Seele ist wie Sonne

Donnerstag, März 30, 2006

Kopfschmerzen sind voll doof...

Der Tag ist fein! Der Tag ist gut. Mir geht es phantastisch..
Körperlich allerdings kämpfe ich mit Husten und Schnupfen. Und mein Kopf ist wie Watte und schmerzt ohne Ende. Ich mag meinen Kopf heute gar nicht. Er nervt. Gut das er noch nicht so groß ist, wie er sich anfühlt, dann könnte ich nicht mehr durch meine Türen gehen.

Aber die Sonne scheint, lacht mich an und hat eine unglaubliche Kraft. Auch wenns draußen soo grau ist und gar nicht schön.

Ich habe heute lange bis in den blöden Donnerstag geschlafen! Das war gut...Ich kann Donnerstage nicht leiden. Aber heute ist gut.

Nach dem Einkauf bin ich wieder in die Flodderklamotten geschlüpft und habe nichts relevantes getan.

Hiermit beantrage ich die vorrübergehende Beurlaubung meines Kopfes. Heute mag ich ihn nicht mehr.

Ich freu mich auf später...ich freu mich seit Tagen schon auf die Nacht. Früher mochte ich die Nacht nicht. Sie war einsam und voller Kälte, wenn sie ohne Schlaf war. Doch jetzt freu ich mich auf die Nacht und die Dunkelheit.

Und auf die Stimme die ich hören werde.

Heute ist ein guter Donnerstag. Und Donnerstage waren selten gut!

Ich habe noch nie zuvor mit einem Menschen über sechs Stunden telefoniert. Und das auch noch mitten in der Nacht.
Es geht mir gut!

Dienstag, März 28, 2006

Schwindender Kaktusgarten

Ich stieß auf einen alten Text. Er krallte sich mir in meine Erinnerung...
Eine Feststellung: in der letzten Woche sind zwei meiner Kakteen gestorben. Und es ist vollkommen in Ordnung.

Ich sitze auf dieser fluffigen mich einlullenden Wolke und betrachte alles um mich herum mit Gelassenheit. Ich bin glücklich! Ich werde von einer Horde Kribbelkrabbelkäfer besucht.

Ich vermisse die Kakteen nicht, ich kann mich nicht mehr an ihnen verletzten. Ein Weg hat sich aufgetan, um einen ganz besonderen Menschen zu mir zu lassen.

Und ihm darf ja nix passieren, nein das darf es nicht, nie! Er darf sich auf keinen Fall in meinen Kakteen zerreißen.

Montag, März 27, 2006

Vom Glasmädchen im Kaktusgarten

Ich bin ein kleines Mädchen und lebe im Kaktusgarten. Ich bin alleine, weil ich alleine sein will. Einsamkeit wählt man immer. Andere Menschen machen mir Angst, ich bin doch noch viel zu klein für sie, sie saugen mich aus. Aber zum Glück beschützt mich ja mein Kaktusgarten vor ihnen, auch wenn ich mich selbst darin zerreiße.

Ich bin ein kleines Mädchen, ganz aus Glas. Glatt und mit perfekter, makelloser Oberfläche, klar, hart, undurchdringlich und ganz, ganz zerbrechlich. Wer mich hart trifft oder umschubst, der macht mich gleich kaputt. Aber mein Kaktusgarten verhindert, dass mich jemand kaputt machen kann.

Menschen glauben mich zu kennen, weil sie doch durch meine gläserne Haut in mich reinsehen können. Aber gleich darunter habe ich Spiegel aufgestellt, die alle Blicke abhalten und den Schein wahren. Auch meine Augen sind verspiegelt und deswegen scheinen sie so glänzend, schön und ausdrucksvoll zu sein. Irgendjemand anders fühlt für mich, damit ich nicht aus Versehen an meinen eigenen Gefühlen zerbreche. Aber irgendetwas, irgendwer ist irgendwie vor langer, langer Zeit in meine Lunge eingedrungen, hat die Alveolen zerschlagen und jetzt atme ich Glasstaub mit jedem Atemzug und verrecke ganz langsam an dem Blut in meinen Lungen.

Wenn Glas kaputt ist, ist nichts mehr zu machen. So kleine Scherben lassen sich nicht kleben, vor allem dann nicht, wenn man schon gar nicht mehr weiß, wie das heile Bild denn mal auszusehen hatte.

Vielleicht sollte ich noch eine Reihe Kakteen pflanzen, sonst dringt nachher noch einmal jemand oder etwas in mich ein und trifft meinen Magen, was mach ich denn dann? Mein Mund schmeckt doch jetzt schon nach totem Blut.
Mit einer Bruchstelle lässte es sich überleben, aber mit zwei?

Ja, besser wärs, gute Idee, entschuldigt mich, das kleine Glasmädchen muss jetzt gehen und Kakteensaat kaufen.

Sonntag, März 26, 2006

Medizinisches Kauderwelsch...und andere Hirngespinnste...

Es ist soweit, die erste harte Phase liegt hinter mit, Murphys Gesetzt hatte mich fest im Griff. Aber es ist vollbracht, ein Gefühl dazu ist schwer zu benennen. Gestern war ein merkwürdiger Tag, ich habe nichts geschafft und war richtig eklig gammelig. Ich fühlte einen schmerzlichen Verlust in mir, ein Mensch, der wohl der einzige war, der schon immer an mich geglaubt hat und für mich da war, kam mir plötzlich nahe und krallte sich in meinen Geist. Vermissen ist wohl das richtige Wort, mich nicht mehr Erleben zu dürfen war eine harte Strafe. Aber dein großes Mädchen macht das schon, immer mit den Gedanken bei dir, hoffe ich das du schützend mir den Weg bereitest. Es wird wohl so sein, denn in letzter Zeit kann ich dich sehr genau spüren! Danke das du mir den Glauben in mich geschenkt hast, was würde ich gerade dafür geben?!

Heute weicht mir meine gesellschaftliche Sprache dem medizinischen Kauderwelsch...ich beschäftige mich mit Extensionen und Flexionen, Elevationen und Depressionen auch einige Pronationen sowei Supinationen und Rotationen sind dabei. Alles mal unkoordiniert, passiv, aktiv, hyperton oder auch hypoton. Kein Wunder das mein Hirn seltsame Traumszenen malt. Vermutlich versteht es sich selber nicht.

Und plötzlich nach so langer Zeit der Sinnlosigkeit, stelle ich fest, das es wohl doch möglich scheint, das ich für jemanden wichtig bin. Ein schönes Gefühl, das Kraft und Hoffnung schafft. Ich habe es geschaft aus vielen Ausrufezeichen zumindest drei weiterführende Punkte zu machen... Ich glaube das könnte gut sein. Und all das ohne Stimmen und Gerüche. Schon sehr seltsam, aber ein sehr gutes Gefühl. Wenige menschliche Wesen schaffen es, das ich mit ihnen eine ganze Nacht durchrede. Plötzlich findet Geborgenheit eine neue Bedeutung. Und ich die nicht wußte was dieses Gefühl eigentlich bedeutet, finde es auf diese Weise. Manchmal sieht das Leben scheinbar seltsame Wege für einen vor.

Und wer hat eigentlich Schuld daran? Wie ich schon lange festgestellt hatte bereiten einem Tiere das wirkliche Glück. Auch diesmal. Die kleine braune freche Fellnasenansammlung, die mir ihr Vertrauen schenkt hat diesen Zustand ausgelöst. Auch wenn sie diesmal seltsame Wege gewählt haben. Aber eben sie schaffen es immer wieder ein nachhaltiges Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern...und jetzt eben auf eine andere Weise.

Ich werde von guten Geistern begleitet, die sich immer um mich scharren. Und immer im letzten Augenblick eine Verwandling vollführen. Eine Verwandlung meiner Einstellung zu dieser vermaledeiten oberflächlichen Welt.

Eines ist allerdings neben all diesen guten Gefühlen noch zu betrauern. Mein innigster und liebster Wegbegleiter, der immer für mich da war, meine Tränen getrocknet hat. Mir zugehört hat, sein Nachtlager mit mir geteilt hat, mit mir gealbert hat und mich zurückgehalten hat, wenn ich springen wollte, der für alles zu begeistern war und am Liebsten meine Haare gekaut hat, hat mich verlassen. Er ist den Weg gegangen den jeder gehen muss... und so fügte sich in diesen Tagen ein weiterer guter Geist an meine Seite. Und eines sei gesagt, wenn ich wieder unerklärliche blaue Flecken habe, weiß ich wer mich gebissen hat... den letzten beißt nämlich der Casa!

So habe ich in kurzer Zeit zwei neue Sterne gewonnen! Und ich genieße einfach diesen Moment meines Lebens!

Mittwoch, März 22, 2006

Und alles ist MEKKA

Es ist schon seltsam, was es alles für Menschen im unmittelbaren Umfeld gibt. Ich meine man kennt nicht alle seine Nachbar wenn man mitten in einer Stadt wohnt. Vor kurzem musste ich feststellen, das ich von meinen Nachbarn aus in Richtung MEKKA wohnen muss. Anders kann ich mir nicht erklären, dass jeden abend an dem Fenster, dass meinem Küchenfenster gegenüber ist, ein Gebetsteppich ausgelegt wird und dann eine ganze Weile gebetet wird. Leider oder zum Glück bin ich nicht so überzeugt von mir selber, dass ich glauben würde sie würden mich anbeten!? Aber vielleicht tun sie es? Weiß man es? Aber um ehrlich zu sein möchte ich nicht von Frauen mit Kopftüchern, die ihren Kindern schreckliche rosa Sachen kaufen und die Kinder nicht ins Bett schcken, angebetet werden. Ich habe nichts gegen andere Kulturen, also nichts gegen ein Kopftuch und gegen merkwürdige inkonsequente Kindererziehung dürfte ich eigentlich auch nichts haben. Dann hätte ich irgendwann keine potentielen Patienten mehr. Ich werde wohl nie erfahren wen sie anbeten, denn ich werde sie nicht fragen, weil ich mir nicht sicher bin ob ich ihre Sprache schicken könne. Also bleibt es dabei, alles ist einfach nur MEKKA

Sonntag, März 19, 2006

Verwirrt...

...oder was der Fettgehalt der Milch am Geschmack des Kaffees ändern kann...

es ist wohl so, das nur noch ein Tag bevorsteht. Dann wissen wir es genau. Ob ich zu wenig getan habe, zuviel, und ob ich einfach kläglich versagt habe. Nachdem ich mich nun endlich aus dem Bett geprügelt hatte, stellte ich schon eine Überforderung beim Kaffe fest. Er war anders als sonst...es ist aber defintiv nur der Fettgelhalt der Milch anders. Mir bleibt nix als zu warten.
Was ich sagen kann, trotz wenig Schlaf, hatte ich eine sehr nette Nacht mit ehrlichen Gesprächen und sehr netter Musik! Danke an diesen Menschen!
Nun denn, es ist Zeit mich mit dem Wesentlichen zu beschäftigen...auf den Feind

Samstag, März 18, 2006

Gruseliger Weise: Ich bin die Ruhe selbst!

Donnerstag, März 16, 2006

Wenn das Leben sich plötzlich ändert...

"Es ist nicht zu verhindern, aber wir können es verzögern" hörte ich eine Stimme sagen. Ich wußte nicht ob ich mich in der Realität befinde oder träume. Aber jeder Versuch mich zu erwecken schlug fehl. So rückte die Wirklichkeit mehr und mehr in mein Bewußtsein. Das Leben rann wie Sand durch meine Hände und ich verlor für kurze Zeit den Bezug zur Realität. Wie so oft vorher. Jetzt ist es so und ich muss das Beste daraus machen. Mein Körper hat seinen Selbstzerstörungsmechanismus ausgelöst und muss nun daran gehindert werden. Mir bleibt nur abwarten und das Leben zu genießen, in vollen Zügen. Alkohol, Zigaretten und Spaß. Nehmen was man kriegen kann, Schokolade in Massen, bis einem schlecht wird. Aber jetzt ist die Normalität wieder eingekehrt, das Leben geht weiter und es bleibt ein wenig Ungewißheit zurüch, verdrängt in die letzte Windung meines Gehirns...bis zum nächsten Schub. Dann kehrt wieder die Realität ein. Welch ein Leben.
Aber da gibt es genug Wesen, die mich brauchen, mich lieben, die ohne mich nicht leben können. Das Motto heißt: Leben bis zum Ende, wann das sein wird kann mir keiner sagen...

Dienstag, März 14, 2006


Wenn ich nur auch so schön flirten könnte...

Ich bin die, die zu verstehen sie kaum vermochten

die sang als sie weinen sollte
die weinte als sie sprechen sollte

die sprach als sie schweigen sollte
und schwieg als sie lachen sollte

die lachte als sie lieben sollte
die liebte als sie sterben sollte

die starb als sie leben wollte
und kaum zu leben vermochte



Was gäbe ich für diese Freiheit. Aussätzig, aber Fähigkeiten die kaum ein anderer hat. Wovon jeder träumt, sie aber nie erreichen kann...

Welch seltsame Tage

Die Welt ist falsch, verdammt falsch wenn ihr mich fragt. Vorneherum beschmiert sie dich mit Honig und hinter der öffnet sie den Bienenstock. Und immer bin ich es, die gestochen wird. Vollkommen egal, wie ich mich verhalte, oder was ich tue. Kann man nicht diese Welt einfach zu einem Schönheitschirurgen schicken. Oder sonst eine Therapie an ihr testen? Vielleicht würde eine EKT helfen, denn das soll sie ja, bei psychisch so gestörten Dingen.

Es ist wirklich eine Kunst, all dies hier zu überleben. Aber ich hatte nie vor Künstler zu werden. Was tut man? Einschließen, abhauen? Diese Welt verlassen. Das wäre feige, und Feigheit bringt einen nicht weiter. Man muss geradewegs in die Klinge hineinlaufen. Den Schmerz genießen und sich daran freuen. Das ist wahrlicher Überlebenssinn.

Ausgenutzt werden ist ja schon eine schöne Sache, denn man wird wenigstens für etwas benötigt. Aber wie ernst meinen es manche Leute. Vertrauen ist ein Wort dem man kein Vertrauen schenken sollte.

Ich sehe schwarz, dass ist mir schon klar. Eine rosarote Brille würde mir mal gut tun. Oder einige LMAA Pillen. Alkohl zeigt keine Wirkung mehr.

Ich bin von Hass erfüllt. Aber nicht gegen diese Welt, nicht gegen andere fremde Seelen. Nein, gegen mein eigenen Dasein. Aber ich weiß ja, das kann sich in einer Stunde wieder geändert haben.

Ich werd mal grad den Drucker anschließen. Zettel für das schwarze Brett in der Uni ausdrucken. Vielleicht werde ich da meine Psyche los. Ebay hat nix gebracht...